Holzwintergarten

WintergartenEin Holzwintergarten kann auf sehr unter­schied­liche Arten real­isiert werden, traditionell rustikal oder modern. Um möglichst große Variationen im Holz­winter­garten­bau zu generieren, gibt es zwei verschiedene Konstruktions­arten: Die Element­bauweise und das Pfosten-Riegel-System. Haupt­unterscheidungs­merkmal ist die Konstruktion der Fassade, mit Hilfe der Pfosten-Riegel­konstruktion lassen sich äußerst filigrane Glas­fassaden her­stellen. Aller­dings lassen sich Öffnungs­elemente schlecht integrieren oder nur auf Kosten sich addierender Rahmen­breiten. Wer viele Öffnungs­elemente in seine Fassade integrieren möchte, greift lieber zur Elementbauweise. Als nachwachsender Naturrohstoff ist Holz das umweltschonendste Rohmaterial unserer Zeit. Dadurch haben Holzwintergärten unter ökologisch und ergonomischen Gesichtspunkten gegenüber anderen Baustoffen wie Kunststoff einen Vorteil (Stichwort Recycling).

Holzwintergarten – Das Material

Das Material Holz verfügt über eine sehr gute Wärmedämmung über den gesamten Querschnitt, dadurch kann es bei der Konstruktionen nicht zu ungewollten Wärmebrücken kommen. Holzwintergärten werden ausschließlich aus Brettschichtholz gefertigt, der Einsatz von Massivholz ist eher unüblich.

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Grund dafür sind die herausragenden, herstellungsbedingten Eigenschaften von Brettschichtholz: 80 Prozent höhere Tragfähigkeit, rissminimiert und formstabil. Brettschichthölzer bestehen aus mindestens drei faserparallel miteinander verleimten, getrockneten Brettern aus Nadelholz. Für hochwärmedämmende Profile werden die Hölzer entweder mit wärmedämmenden Zwischenschichten verleimt oder das Holz mit Hohlkammern versehen.

Holzwintergarten – Wetterschutz

Der Naturbaustoff Holz ist unbehandelt nur bedingt witterungsbeständig und anfällig für Schädlinge. Daher ist eine Vorbehandlung und nachträgliche, regelmäßige Pflege notwendig. Gerade dauerhafte Nässe ist verheerend für Holz, es kann aufquellen und von Pilzen befallen werden. Dies kann zu dauerhaften Schäden führen. Deshalb sind die Regeln des konstruktiven Holzschutzes zu beachten (ungehinderte Raumluftzirkulation, Vermeidung von Kondenswasser). Wenn das Holz zwei Anstriche bekommt, wird ein erhöhter Witterungsschutz für den Holzwintergarten erzielt. Der erste Anstrich bewirkt Schutz vor Schädlings- und Pilzbefall und der zweite besteht aus einer Dickschichtlasur zum Schutz vor Nässe und UV-Strahlen (je höher die Pigmentdichte desto höher der UV-Schutz). Des Weiteren wird ein dritter, qualitativ hochwertiger Schutzlackanstrich in Klaroptik zur Versiegelung empfohlen. Qualitativ besonders hochwertiges Holz für den Wintergarten bietet Brettschichtholz mit dem RAL- Gütezeichen der Gütegemeinschaft Brettschichtholz e.V.

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