Kaltwintergarten

Glasbauten, die mittels eines Holz- oder Aluminiumgestänges getragen werden und mit großflächigen Scheiben eingefasst sind, stellen die Grundform eines Wintergartens dar. Dabei unterscheidet man zwischen Kaltwintergarten, Wohnwintergarten und Anlehnwintergarten. Der Kaltwintergarten dient hauptsächlich der Unterbringung von Pflanzen, welche die Frostperiode nicht im Freien überleben würden. Innerhalb des Kaltwintergartens ist es warm genug für die Pflanzen, aber als Wohnraum während der Frostperioden zu kalt. Dementsprechend ist in den meisten Fällen keine Heizung verbaut. Generell soll der Bau vor Wind und Regen schützen und ist dementsprechend nicht beheizt oder isoliert. Besonders häufig werden frontal Schiebetüren eingesetzt, um den Zugang zum Garten zu vereinfachen.

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Kaltwintergarten: Material und Preise

Vorteilhaft bei Kaltwintergärten ist, dass sie stets nachgerüstet werden können. Dementsprechend genügt es bei einem kleinen Budget mit einem minimalen Ausstattungsset zu bauen, da der Kaltwintergarten später erweitert werden kann. Preislich beginnt ein einfacher Kaltwintergarten bei 5.000 Euro. Im Vergleich zu den anderen mittelwarmen oder warmen Wintergärten, ist der Kaltwintergarten die günstigste Variante bei der Anschaffung eines Wintergartens. Zudem kann bei einer Selbstmontage weiteres Geld gespart werden, allerdings hat man im Schadensfall einen verminderten Garantieanspruch. Sind Preis und Leistung gerechtfertigt, so lohnt sich der Aufbau durch einen Fachmann, da dieser einen Standard garantieren und für eine gewisse Zeit (Garantiezeit) seine Leistung absichern muss.

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Bei einem Kaltwintergarten wird häufig eine Einfachverglasung eingesetzt, da sie für den Bedarf eines Kaltwintergartens vollkommen ausreichend ist. Aluminium und Holz sind die beliebtesten Materialien für die Unterkonstruktion eines Wintergartens. Beide sind gleichermaßen robust und stabil, allerdings ist Aluminium pflegeleichter und wartungsärmer als Holz. Das Material Holz muss in regelmäßigen Abständen nachbehandelt werden und nimmt im Vergleich zu Aluminiumträgern mehr Platz bei der Pfostenbreite in Anspruch. Demnach ist eine elegante schmale Lösung mit einem Kaltwintergarten aus Aluminium eher realisierbar. Des Weiteren können aber sowohl die Aluminiumträger als auch die Holzpfosten mit jeder beliebigen Farbgebung geliefert werden, letztlich entschiedet dabei nur der Preis.